Gehoelz

Böhm: "Radfahrer sind nicht das Übel, während Autofahrer alles richtig machen!"

Rad

Rotlichtverstöße oder Fahren auf dem Gehweg häufen sich bei Radfahrern

Nicht erst seit dem Beginn der Corona-Pandemie steigt der Radverkehr in unserer Stadt sprunghaft an. Gleichzeitig verzichten immer mehr Radfahrer auf einen Führerschein für Auto oder Motorrad.

Viele Radfahrer haben die letzte fundierte Regelvermittlung in der Schule erlebt (4. Klasse). Die Konflikte mit und zwischen Radfahrern haben deutlich zugenommen, die Zahl der verletzten Radler liegt im Vergleich der verletzten Autofahrer deutlich höher.

Wir wollen daher im Stadtrat den Oberbürgermeister auffordern, ein Programm zur Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr zu planen. Dieses Programm soll sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene richten.

Unser Verkehrspolitiker Veit Böhm erklärt, was wir genau erreichen wollen:

"Ich erlebe tagtäglich, wenn ich selbst mit dem Rad unterwegs bin, wie Radler mit anderen Radfahrern und Fußgängern umgehen. Sie fahren oftmals freihändig, sind auf dem Gehweg unterwegs, telefonieren usw.

Da es hier keinen rechtsfreien Raum geben sollte, wollen wir im Stadtrat diesen Antrag für mehr Sicherheit im Radverkehr einbringen. Wir stellen uns das so vor, dass die Regeln in netter Weise, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vermittelt werden sollen, und das möglichst praktisch an neuralgischen Stellen.

An dieser Kampagne sollten alle ein Interesse haben: das Rathaus und die Schulen, die Fahrradhändler und auch der ADFC."

Den Antrag wird der Stadtrat in der ersten Sitzung nach der Sommerpause auf der Tagesordnung haben.