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Böhm nach Sachsenbad-Entscheidung: in fünf Jahren neue Schwimmhalle für Pieschen

Das Sachsenbad wird verkauft, eine neue Schwimmhalle muss kommen

In den späten 1920er Jahren entstand das historische Sachsenbad in der Wurzener Straße im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Stadtrat hat jetzt Nägel mit Köpfen gemacht: Das Denkmal wird verkauft.

Die Argumente für eine Veräußerung liegen für unseren Pieschener Stadtrat Veit Böhm klar auf der Hand:

"Wenn die Stadt das Bad behalten hätte, wäre es ein nicht zu kalkulierendes Risiko gewesen. Welche Folgekosten der Steuerzahler dann tatsächlich irgendwann noch hätte tragen müssen, das weiß heute noch niemand. Das geht eindeutig aus der vorliegenden Studie hervor.

Außerdem hat auch der Investor eindeutige Vorgaben des Denkmalschutzes für das Bauwerk, die er einhalten muss. Und: Die Anforderungen an ein modernes Schwimmbad erfüllt das Sachsenbad allein schon durch seine Größe nicht.

Aus den Gesprächen mit den Pieschenern wissen wir, sie wollen ein Schwimmbad. Dafür werden wir uns einsetzen. Der Erlös aus dem Verkauf des alten Sachsenbades soll daher in einen Neubau fließen. Vielleicht sogar auf dem Gelände gleich nebenan. Natürlich wollen wir den Sportplatz erhalten, denn wir wollen nicht diese Sportfreunde gegen die Schwimmbad-Nutzer ausspielen. Der Oberbürgermeister hat vielversprechende Vorschläge vorgelegt, die wir jetzt prüfen.

Zwischenzeitlich gibt es Bestrebungen anderer politischer Kräfte, den Verkauf rückgängig zu machen. Doch wir werden daran nicht rütteln, zumal der Stadtrat wirklich lange darüber debattiert hat."
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