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Zur verkehrlichen Verbesserung an der B6 in Cossebaude und Stetzsch

Es ist allerhöchste Eisenbahn für konkrete Fortschritte und Maßnahmen an der B6! Seit Jahren kämpfen die Anwohner an der B6 gemeinsam mit dem Ortschaftsrat Cossebaude und dem Ortsbeirat Cotta für verkehrliche Verbesserungen an der Bundesstraße. Neben der Gewährleistung einer ausreichenden Leistungsfähigkeit und Verkehrsqualität, werden besonders an die Verkehrssicherheit einer Straße, heute von vielen Seiten sehr hohe Anforderungen gestellt. Und das zu Recht. Im Kontext der Freigabe der Niederwarthaer Brücke im Herbst 2011 wird das Verkehrsaufkommen auf der B6 weiter zunehmen. Durch den für 2020 geplanten Neubau der S84 parallel zur Bahnlinie sind für die Zwischenzeit Maßnahmen zur Neuausrichtung der verkehrlichen Sicherheit, Sensibilisierung und Lenkung in diesem Teilstück dringend erforderlich. Bereits frühzeitig hat der Ortschaftsrat Cossebaude bei der Stadtverwaltung nachdrücklich angemahnt, die im Sachstandsbericht dargelegten Maßnahmen offensiv anzugehen und adäquat zu realisieren. Ohne Erfolg. Die Stadtverwaltung hat in einer Bürgerversammlung am 12. April 2010 die Prüfung des Maßnahmekatalogs noch einmal durchdekliniert und begründet. Herausgekommen ist lediglich eine Prüfung weiterer Maßnahmen. Das kann nicht die Bilanz einer solchen Versammlung sein. Die Bürger wollen Ergebnisse und Sicherheit. Es ist jetzt an der Zeit, positiv und konstruktiv zu agieren. Daher war es notwendig, folgenden Antrag in den Geschäftsgang des Stadtrates einzubringen:

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Verfasser
Stadtrat Lars Röher

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Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt,

• an der unfallträchtigen Kreuzung Dresdner Straße 1–3 / Gohliser Straße und zum Schutz von sogenannten „ungeschützten Verkehrsteilnehmern“ (Kinder, Radfahrer, Fußgänger usw.) und zur generellen Verkehrssicherheit und -lenkung an der B6 eine entsprechende Rotlichtüberwachungsanlage zu installieren. An der Kreuzung Dresdner Straße / Grüner Weg wird eine „intelligente Ampellösung“ zur substanziellen Verbesserung der Verkehrssteuerung aus der Nebenstraße gefordert.

• bei den zuständigen Behörden die Erstellung eines aktuellen Lärmgutachtens und aktuelle Messungen, insbesondere für die Bereiche, in welchen die Verkehrsbelastung derzeit am Höchsten ist und prognostisch sein wird (Ortseinfahrt Cossebaude und Abschnitt ab Urnenfeld bis Autobahnauffahrt A4), in Auftrag zu geben. Im Ergebnis des Gutachtens ist zu prüfen, ob infolge möglicher Überschreitungen der Schwellenwerte verkehrsorganisatorische Maßnahmen einzuleiten sind.

Nach meiner Einschätzung halten sich die Investitionen in einem vertretbaren Kostenrahmen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist stimmig, der Mehrwert durch diese Verkehrsverbesserungen ist anschaulich nachzuvollziehen. Denn eines muss man festhalten:

Nicht alles Wünschenswerte ist machbar!

Die Belastung der öffentlichen Haushalte ist enorm. Bund, Länder und Kommunen werden im Vergleich zur letzten Steuerschätzung in den Jahren 2010 bis 2013 rund 40 Milliarden Euro weniger einnehmen. Daher setzt sich die CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat dafür ein, konkrete Maßnahmen auf der alten B6 zu fordern, anstatt unhaltbare, unrealistische und unfinanzierbare Versprechungen zu machen. Das Projekt des Neubaus der S84 muss mit hoher Priorität und Intensität weiter verfolgt werden. Wir brauchen jetzt einen tragfähigen Kompromiss, um diesen Balanceakt zu bewältigen. Schlussendlich muss allen Beteiligten die Verantwortung für die Anwohner an der B6 klar sein. Ich wünsche mir Elan und Enthusiasmus, wenn wir fruchtbar und sachorientiert gemeinsam diese Aufgaben angehen.


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Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke.
 

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Interessante Quellen und Originaldokumente
zur Waldschlößchenbrücke, zu den Gerichtsentscheidungen, zu einem Elbtunnel und zur UNESCO

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