Lokales Handlungsprogramm für Ordnung und Sauberkeit in
Dresden durch CDU-Fraktion in den Stadtrat eingebracht
Mit ihrem Antrag bearbeitet die CDU-Fraktion ein Thema,
das bei den Bürgern ganz oben auf der Prioritätenliste
steht und das in der Vergangenheit zu wenig Beachtung
gefunden hat, teilweise sogar belächelt wurde. Die
Diskussionen an der Basis in Bürgerversammlungen und
CDU-Ortsverbänden haben aber gezeigt, dass sich viele
Bürger durch Unordnung und Verunreinigungen beeinträchtigt
fühlen.

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Verfasser
Stadtrat Lars Kluger,
Stellvertretender Fraktionssprecher |
 Darum wird die Stadtverwaltung aufgefordert,
ein Lokales Handlungsprogramm für Ordnung und Sauberkeit zu
erarbeiten. Schwerpunkte sollen beispielsweise ein
wirksames Vorgehen gegen Verunreingung öffentlicher
Grünanlagen, Spielplätze und Fußwege durch Müll und Tierkot
sowie die Vorbeugung gegen Graffitischmierereien und deren
Entfernung durch die Verursacher sein. Ebenso wichtig ist
die Durchsetzung von Ordnung und Sauberkeit an
Containerstandplätzen in Zusammenarbeit mit den
Entsorgungsfirmen. Weiterhin soll endlich das Parkverbot
bei angekündigter Straßenreinigung und das Rauch- und
Alkoholverbot auf Spielplätzen durchgesetzt werden. Zudem
schlägt die CDU-Fraktion ein Finanzierungsprogramm und eine
Prioritätenliste zur Fußwegesanierung vor.
Die Realisierung verschiedener Maßnahmen des
Handlungsprogramms soll zunächst in einem Pilotprojekt
kleinräumig getestet werden. Hier stehen die stärkere
personelle Ausstattung der Ortsämter und die Unterstützung
bürgerschaftlichen Engagements für Ordnung und Sauberkeit
ebenso zur Debatte, wie die Überprüfung der
Einsatzstrategien von Gemeindlichem Vollzugsdienst und
Ordnungsamt. Sowohl zur Entwicklung von Ideen und Maßnahmen
als auch zur Durchsetzung der Ziele soll die
Stadtverwaltung auf positive Beispiele in anderen Städten
zurückgreifen und eine Zusammenarbeit anstreben.
Beim Lokalen Handlungsprogramm geht es nicht ausschließlich
nur um eine für alle Bürger erkennbare Verbesserung ihres
direkten Umfeldes. Weil dieses Thema die Bürger täglich und
unmittelbar betrifft, wird es sehr bewusst wahrgenommen und
zunehmend als Ärgernis und Einschränkung von Lebensqualität
empfunden. Die in einigen Stadtvierteln in den vergangenen
Jahren stetig gestiegene Verunreinigung und Vermüllung
(Tierkot, Grillreste in Grünanlagen, wilde Plakatierung,
Graffiti) zieht auch die Frage nach dem wirksamen Vorgehen
gegen die Verursacher und die Durchsetzung von Gesetzen und
Satzungen nach sich. Sehr schnell fühlen sich die Bürger im
Stich gelassen und ihr Vertrauen in die
Durchsetzungsfähigkeit des Staates sinkt. Folgen können
letztendlich Politikverdrossenheit wie auch die soziale
Entmischung von Stadtteilen sein.
Dieser Entwicklung gilt es vorzubeugen. Gerade darum
fordert die CDU-Fraktion ein wirksames Vorgehen und eine
Konzentration der beteiligten Kräfte gegen die Verursacher
von Unordnung und Verunreinigung, deren Bestrafung und die
öffentlichkeitswirksame Darstellung des Vorgehens durch die
Stadtverwaltung.
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| Gegen Verunreingung
öffentlicher Grünanlagen. |
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