Mehr Geld für den Straßenbau erforderlich
Die Prioritätenliste unserer Oberbürgermeisterin sieht
erhebliche Verschiebungen von Straßenbaumaßnahmen vor, um
die zu erwartenden oder schon eingetretenen Haushaltslöcher
zu stopfen. Betroffen sind – wie in allen
Geschäftsbereichen – diejenigen Baumaßnahmen, die noch
nicht begonnen worden sind, d.h. über die Planung noch
nicht hinaus sind. Projekte, die sich schon in der
Ausschreibung befinden, sind nicht betroffen. Diese schon
für dieses Jahr problematische Situation verschärft sich
mit Blick auf die noch ausstehenden Verhandlungen zum
Haushalt 2011/2012.

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Verfasser
Stadtrat Dr. Hans-Joachim
Brauns, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau |
 Die folgende Grafik gibt einen Überblick
über die Planungen zum Straßen- und Tiefbauetat der
kommenden Jahre:
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Es wird ohne Weiteres deutlich, dass dieser Zustand
nicht haltbar ist. Die CDU-Fraktion hat deshalb in ihrer
Klausurtagung am 12./13. März 2010 beschlossen, mehr Geld
für den Straßenbau zur Verfügung zu stellen, insbesondere
die Eigenmittel bei förderfähigen Straßenbaumaßnahmen
bereit zu halten.
Wir fahren schon derzeit unsere Straßen auf Verschleiß und
produzieren einen Reparaturstau, von dem keiner weiß, wie
er aufgelöst werden könnte – und das bei einem Zustand
unseres Straßennetzes, bei dem wir gerade einmal 50 % aller
Hauptstraßen in guten Zustand bringen konnten, vom
Nebenstraßennetz ganz zu schweigen.
In Zahlen ausgedrückt: Im Jahr 2013 fehlen 20 Mio. Euro. In
den jetzigen Planungen ist weder der Bau (nicht die
Planung) der Königsbrücker Straße, noch der der
Stauffenbergallee, der Borsbergstraße oder der Schandauer
Straße enthalten.
Wir können unsere Infrastruktur nicht verkommen lassen; wir
sind noch nicht einmal mit der Sanierung durch. Ohne
ordentliche Straßen gibt es kein ansprechendes Stadtbild;
sie sind vielmehr eine Grundlage dafür. In diese Grundlage
müssen wir investieren. |