Rechtsstreit um das Tunnel-Bürgerbegehren beendet
Mit einem Eilantrag zusammen mit der F.D.P. und der
Bürgerfraktion, der im Stadtrat eine Mehrheit fand, ist das
Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden zum
Tunnel-Bürgerbegehren rechtskräftig geworden. Das
Verwaltungsgericht Dresden hatte die Klage der
Landeshauptstadt Dresden gegen die Ersatzvornahme der
Landesdirektion Dresden (LD) abgewiesen. Die LD hatte den
Beschluss des Stadtrates, das Tunnelbegehren für zulässig
zu erachten, beanstandet und dieses im Wege der
Ersatzvornahme für unzulässig erklärt. Das
Verwaltungsgericht hat die Ersatzvornahme schon deswegen
gebilligt, weil die notwendigen Unterschriften nicht in der
gesetzlichen Frist von zwei Monaten gesammelt worden sind.
Zu Anderem hat es keine Aussage getroffen.

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Verfasser
Stadtrat Dr. Hans-Joachim
Brauns, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau |
 Für die Brückengegner ist das kein Grund
gewesen, von einem offensichtlich sinnlosen Rechtsmittel
abzusehen. Sie stimmten gegen unseren Antrag, erhielten
aber nicht die Mehrheit.
Bei der Debatte wurde in erschreckender Weise deutlich,
dass die Brückengegner der eigenen Legendenbildung
zunehmend erliegen. Sie blenden aus, dass sie den
Bürgerentscheid für die Brücke nicht akzeptierten und
meinten, die Bürger Dresdens belehren zu müssen, indem sie
die UNESCO veranlassten, ihre Auffassung zur
Waldschlößchenbrücke zu ändern. Das ist das einzige, was
ihnen gelungen ist. Aber ihr Hasard-Spiel ging nicht auf.
Sie haben nichts erreicht. Nach wie vor ist die Mehrheit
der Dresdner für die Waldschlößchenbrücke, und auch die
letzte Prophezeiung der Brückengegner, die sie für den
Verlust des Welterbetitels gaben, ist nicht eingetreten:
Die Touristenzahlen haben nicht abgenommen, im Gegenteil,
sie steigen.
Das Abstimmungsverhalten zu dem Eilantrag zeigt: Anstatt
die Realität endlich zu akzeptieren, jagen die Gegner der
Waldschlößchenbrücke Phantomen hinterher; sie können ihre
Niederlage nicht verwinden und sie steigern sich in eine
Scheinwelt. Man kann nur hoffen, dass sie endlich zu der
Einsicht kommen, die bei SPD, Linken und auch Teilen der
Grünen längst vorhanden ist: „Das Thema ist durch.“ Sie
planen längst mit der Waldschlößchenbrücke: Bei der
Königsbrücker Straße und der Bautzner Straße zwischen
Rothenburger Straße und Waldschlößchenbrücke …
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