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Gedanken zum 13. Februar

Vor wenigen Tagen jährte sich zum 65. Mal die furchtbare Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945. Das Trauma der Zerstörung ist tief in das Gedächtnis unserer Stadt eingegraben.
Die Dresdnerinnen und Dresdner gedenken seit Jahrzehnten dieser Schicksalsstunde. Sie trauern um die Opfer, sie erinnern daran, dass dieser Krieg aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft hervorgequollen und von Deutschland ausgegangen ist – und bevor Dresden brannte, die Synagogen angesteckt wurden und Warschau, Rotterdam und Coventry von deutschen Bomben in Schutt und Asche gelegt worden sind.

Dieses würdige, stille Gedenken wird seit einigen Jahren missbraucht von Extremisten, denen es nicht um Trauer und Versöhnung, sondern um Gewaltpropaganda, um ihre menschenverachtenden Ideologien geht.

Am 13. Februar dieses Jahres war wie jedes Jahr ein würdiges Gedenken die Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof.

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Verfasser
Stadträtin Christa Müller, Fraktionsvorsitzende

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Nach einer eindrucksvollen Rede der Oberbürgermeisterin legten die Repräsentanten ihre Kränze nieder. Auch die Landtags- und Stadtratsfraktionen nahmen an dieser Gedenkfeier teil. Erstmalig konnten die Rechten keinen Kranz niederlegen, weil dieser auf Grund ihrer geplanten Aufmärsche in der Stadt und Sperrungen in mehreren Straßen zu spät kam.

Um 13.00 Uhr trafen wir uns alle am Rathaus wieder. Es war beeindruckend, wie viele Menschen dem Aufruf der Oberbürgermeisterin folgten, sich an der Menschenkette zu beteiligen. Nicht nur vorm Rathaus sondern auch vor der Synagoge und auf dem Altmarkt fanden sich ca. zwanzigtausend Menschen ein. Es war ein beeindruckendes Bild, friedliche Menschen zu sehen, die bereit waren, der Opfer zu gedenken und keine Gewalt zuzulassen.
Die Rechten waren mit Auflagen der Stadt und des Oberverwaltungsgerichtes in der Neustadt. Ein Aufmarschieren wurde verhindert. Unsere Stadt Dresden hat mit der Menschenkette ein friedliches Zeichen in alle Welt geschickt.

Wir Dresdner werden diese Aktion in den nächsten Jahren fortsetzen und somit den Tag des Gedenkens an die Opfer würdig begehen. Gewalt brauchen wir weder von „Rechts“ noch von anders farbig lackierten Extremisten.

 

 


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Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke.
 

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Interessante Quellen und Originaldokumente
zur Waldschlößchenbrücke, zu den Gerichtsentscheidungen, zu einem Elbtunnel und zur UNESCO

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