Quereinsteiger, aber kein Neuling
Stadtrat Joachim Stübner stellt sich vor
Ehrenamt ist für mich nichts Neues. Als Freiberufler mit
eigenem Planungsbüro engagierte ich mich seit ca. 15 Jahren
für die sächsischen Ingenieure auf Bundes- und Landesebene
als Vorstandsmitglied und Vizepräsident der
Ingenieurkammer. So wirkte ich an
Staatsvertragsverhandlungen mit, war als Sachverständiger
zu Anhörungen im Landtag geladen und setzte mich bei den
Diskussionen um die Fortschreibung von Bauordnungen bzw.
Baugesetzen für die ortsansässigen Planungsbüros ein. In
der von der Staatsregierung berufenen Initiative Baukultur
in Sachsen bin ich als Beirat tätig.

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Verfasser
Stadtrat Joachim Stübner |
 Fragen der Stadtentwicklung,
Energieeffizienz, Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren,
sowie Infrastrukturentwicklungen berühren täglich mein
Tätigkeitsfeld und das meines Berufsstandes. So führte mich
zwangsläufig die kontroverse Diskussion um die
Waldschlößenbrücke zur Initiative pro Brücke und später in
den Arbeitskreis Stadtentwicklung der CDU. Auch wenn der
politische Wettbewerber für Sachargumente taub war, waren
wir als Fachleute der Ingenieurkammer doch ein wichtiger
fachlicher Part in der Debatte mit den Dekanen der TU.
Bei der Brücke, aber auch bei anderen wichtigen
Stadtentwicklungsthemen mussten wir zu oft reagieren, statt
agieren zu können. Deshalb habe ich mich zur
Stadtratskandidatur entschlossen. Allen Unterstützern sei
an dieser Stelle nochmals gedankt. Kernsatz meiner
Bewerbungsrede auf dem Kreisparteitag war: Ich möchte, dass
die Union die gestaltende Kraft bei der Entwicklung
Dresdens ist.
Daraus abgeleitet formulierte ich für meine politische
Arbeit folgende Ziele:
• Stadtentwicklung für die Dresdner bessere Kommunikation
zwischen Bürgern, Rat und
Verwaltung am Beginn von Entscheidungsfindungen
• Flächennutzungsplan einschließlich
Verkehrsentwicklungsplan ökologisch und ökonomisch
ausgewogen fortschreiben – danach Einzelkonzepte umsetzen
• neue Konzepte für Stadtgrün, Brunnen und Verweilzonen im
Stadtzentrum
• Kompetenz bei Entscheidungen einbringen und einbeziehen,
transparent bei Beschlüssen
und konsequent bei deren Umsetzung
• Impulse für mittelständische Ansiedlungen und
innerstädtisches Wohnen setzen – durch
Ausweisung von Fördergebieten auf innerstädtischen Brachflächen.
Meine Kompetenz bringe ich im Ausschuss Umwelt und
Kommunalwirtschaft, dem Umlegungsausschuss und im
Planungsverband Oberelbe-Osterzgebirge, sowie beratend im
Ausschuss Stadtentwicklung und Bau zum Wohle unserer Stadt
ein.
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