Lokales Handlungsprogramm für Demokratie
und Toleranz in Dresden beschlossen
Nach den beiden Stadtratsbeschlüssen zur Gründung eines
Bündnisses gegen Extremismus und zur Finanzierung
entsprechender Maßnahmen wurde nun unter engagierter
Führung unserer Oberbürgermeisterin Helma Orosz eine
konkrete Maßnahmeplanung für Aktivitäten gegen
extremistische Auswüchse in Dresden erarbeitet, diskutiert
und im Stadtrat beschlossen. Dass dies nötig und
unterstützenswert ist, zeigt ein Blick in die Statistik
rechtsextremistischer Straftaten. Ebenso ist das Vorrücken
rechtsextremer, besonders ausländerfeindlicher und
antisemitischer wie antiisraelischer Argumentationen in die
Mitte der Gesellschaft zu beachten. Die Salonfähigkeit
rechtsextremer Modeartikel beweist sich beispielsweise am
Stadionverbot von Dynamo Dresden für entsprechende Marken,
aber auch in manchem Fangesang.

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Verfasser
Stadtrat Lars-Detlef
Kluger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender |
 Unter anderem auch darum haben für die CDU
Frau Nikolov und Herr Held im Rahmen des o.g. Bündnisses am
Lokalen Handlungsprogramm mitgearbeitet und eine gute
Grundlage gelegt. Die CDU-Fraktion unterstützt den Ansatz,
sowohl einzelne Initiativen und deren Projekte in eine
stabile städtische Förderung einzubinden, als auch
gesamtstädtische Aktionen durchzuführen. Vieles ist in den
letzten Jahren schon durch Engagement verschiedener Träger
(z.B. Politischer Jugendring, Kindervereinigung) gewachsen,
was es zu verstetigen gilt. Hierfür bedarf es einer
Koordinierungsstelle zur Umsetzung des Programms.
In den kommenden Jahren ist natürlich zu erwarten, dass
dieses Bündnis bei entsprechenden Aktivitäten, besonders
aber am 13. Februar nicht in ein vielstimmiges Sammelsurium
von Einzelinitiativen (z.B. „Gehdenken“) zerfällt, sondern
wie bei der Erarbeitung des Lokalen Handlungsprogramms
gemeinsam aktiv wird. Die CDU-Fraktion begrüßt es
ausdrücklich, dass unsere Oberbürgermeisterin hier die
Initiative ergriffen hat. Die Zeit, in der das Gedenken der
Zerstörung unserer Stadt und deren Opfern durch die linken
Dresdner Parteien und ihre bundespolitischen Helfer – allen
voran Wolfgang Thierse – einer unangemessenen
Selbstprofilierung geopfert wurde, muss vorbei sein. Wir
wollen, dass der Erwartung vieler Dresdner Rechnung
getragen wird und die stille Trauer am 13. Februar wieder
stärker in den Vordergrund rückt. Wir erwarten ebenfalls
ein abgestimmtes gemeinsames Vorgehen gegen rechtsextreme
Veranstaltungen, bei dem sich die Bürger Dresdens ernst
genommen fühlen und an dem sie sich gern beteiligen.
Sowohl im Bündnis gegen Extremismus als auch bei Projekten
und Veranstaltungen im Rahmen des Lokalen
Handlungsprogramms ist für Extremisten und extremistisches
Handeln kein Platz. Was selbstverständlich klingt, ist es
in der Realität nicht. Die CDU-Fraktion hat mit ihrer
Unterstützung des Programms auch einen scharfen Blick auf
die Unterstützung linksextremistischen Vorgehens
angekündigt, wohl wissend, dass nicht jedes Bündnismitglied
bereit ist, nach links eine ebenso scharfe Trennlinie zum
extremistischen Bereich zu ziehen. Das gilt ebenfalls
besonders am 13. Februar, an dem wahre Demokraten mit
schwarz gekleideten Vermummten ebenso wenig Kontakt suchen,
wie mit kahlgeschorenen Stiefelträgern. Wir werden sehr
genau hinschauen, ob Vertreter der sich im Stadtrat und
Landtag demokratisch gebenden Parteien in dem einen oder
anderen Block präsent sind.
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