Dresden baut neue Regionalleitstelle für über 1 Million
Menschen im Elbtal
Richtfest für neues Brandschutz-, Rettungsdienst- und
Katastrophenschutzzentrum Übigau
Wenn der Rohbau fertig ist, wird Richtfest gefeiert.
Erst danach beginnt der Innenausbau. Dieser alten Tradition
folgend, feierten die Bauleute zusammen mit den zukünftigen
Nutzern und vielen weiteren Gästen am 2. September 2009
Richtfest beim Bau des neuen Brandschutz-, Rettungsdienst-
und Katastrophenschutzzentrums mit integrierter Leitstelle
in Dresden-Übigau. Eingeladen hatte die Landeshauptstadt
Dresden aus gutem Grund auch Vertreter der Landkreise
Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Immerhin wird
die neue Leitstelle nicht nur die Rettungs- und
Brandschutzeinsätze in der Landeshauptstadt, sondern auch
in den beiden Nachbar-Landkreisen koordinieren. Zusammen
leben in diesem Gebiet über eine Million Einwohner.

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Verfasser
Stadtrat Stefan Zinkler
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 Die neue Leitstelle wird sich in einem
viergeschossigen Verwaltungsgebäude befinden. Zum Vorhaben
gehört auch eine Fahrzeughalle mit 2 500 m² für
Einsatzfahrzeuge und ein zweigeschossiges Lager- und
Werkstattgebäude mit 3 500 m². Darin wird u.a. der
Desinfektionsbereich für Rettungsdienstfahrzeuge
eingerichtet. Die Kosten der Investition belaufen sich auf
insgesamt 28,1 Millionen Euro.
Viel Wert wurde bei der Projektierung auf ökologische
Aspekte gelegt. So schaffen modernste Haus- sowie
Regelungstechnik die Voraussetzung für eine wirtschaftlich
und zugleich umweltschonende Nutzung des Gebäudes. Selbst
aus dem Abwasser wird noch Wärme zurück gewonnen, was den
Energieverbrauch und die Betriebskosten senkt – übrigens
auf Antrag der CDU-Fraktion.
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| Richtfest für neues
Brandschutz-, Rettungsdienst- und
Katastrophenschutzzentrum Übigau |
Die Investition basiert auf einem Stadtratsbeschluss aus
dem Jahr 2004. Die bisher bestehende Leitstelle war
ursprünglich nur für rund 38 000 Einsatzdispositionen pro
Jahr geplant und errichtet worden. Bereits im Jahr 2007 lag
ihre Auslastung bei 135 860 Einsatzdispositionen. Außerdem
war die Technik weitgehend veraltet. Das führte öfters zu
Störungen. Da die Unterbringung in bestehenden Gebäuden der
Feuerwehr nicht möglich war, kam nur ein Neubau in Frage.
Für die CDU-Fraktion war der Neubau des neuen Brandschutz-,
Rettungsdienst- und Katastrophenschutzzentrums mit
integrierter Leitstelle von Anfang an ein sehr wichtiges
Projekt. Es geht zurück auf den ersten
Brandschutzbedarfsplan für die Landeshauptstadt Dresden,
der 2001/2002 auf Grundlage eines Stadtratsbeschlusses –
ebenfalls auf Antrag der CDU-Fraktion – erarbeitet wurde.
Dieser Plan enthält den Bedarf an Personal, Standorten,
Fahrzeugen, Technik und Gebäuden für die Berufs- sowie
Stadtteilfeuerwehren sowie die finanziellen Bedarfszahlen
nach Haushaltsjahren. Auf dieser Grundlage konnten die
Dresdner Wehren und der Bereich Rettungsdienst auf ein
hohes Niveau gebracht werden. Heute stehen die Dresdner
Wehren vom Ausbildungs-, Ausstattungs- und Personalbestand
an der Spitze der Sächsischen Feuerwehren – und das soll
auch so bleiben. Dafür wird sich die CDU-Fraktion weiterhin
einsetzen.
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