HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

Neuorganisation des Busliniennetzes in der Landeshauptstadt Dresden beschlossen

In den vergangenen Jahren ist im ÖPNV-Sektor einiges erreicht worden, worauf wir alle stolz sein können. Der Dresdner ÖPNV hat sich entscheidend verbessert. Zahlreiche Baumaßnahmen, fahrgastfreundliche, behindertengerechte Haltestellen, niederflurige Stadtbahnwagen, moderne Busse haben die DVB wesentlich attraktiver werden lassen. Jedes Jahr gestiegene Fahrgastzahlen sind der Beweis für einen leistungsfähigen und kundenfreundlichen ÖPNV.

Linie

Verfasser
Stadtrat Klaus Dieter Rentsch

Linie

Neben der Beibehaltung attraktiver Taktzeiten bei einem sehr dichten Netz der Straßenbahn ist auch das Busnetz von sehr großer Bedeutung, besonders für den Stadtrand. Eine zentrale Forderung, die funktionsgerechte Verknüpfung der Bus-Linien mit der Straßenbahn und S-Bahn als Zubringerfunktion zu verstehen, ist nahezu erfüllt. Jeder Stadtteil ist direkt oder indirekt mit der Innenstadt verbunden.

Ein attraktiver ÖPNV stellt eine unverzichtbare Komponente im Verkehrssystem der Landes-hauptstadt dar. Zur Erfüllung dieser Aufgaben und auch zur Sicherstellung eines wirtschaftlich effizienten ÖPNV-Betriebes bedarf es jedoch entsprechender Vorraussetzungen für einen sehr guten und störungsfreien Betriebs- und Verkehrsablauf auch im Busverkehr. Mit einem positiven Ratsbeschluss haben wir die Weichen für die Erfüllung der Anforderungen gestellt und die Voraussetzung zur Wiedergenehmigung des Beförderungsauftrages für die sehr gut aufgestellte DVB geschaffen.

Das neue Buskonzept wurde in allen Ortschaften und Ortsbeiräten sowie in der Öffentlichkeit heiß diskutiert. Ideen, Vorschläge, Lob und Tadel belegen: Das Informationsbedürfnis ist groß. Dabei war für uns Stadträte die öffentliche Meinung besonders wichtig. Änderungswünsche wurden vor allem von den Ortschaften, aus Gruna und aus dem Dresdner Süden angemeldet.

 

Neue Verkehrsaufgaben, enge Straßenquerschnitte, gesetzliche Rahmenbedingungen, aber auch der wachsende Druck der Öffentlichkeit haben in der Vergangenheit und werden auch in Zukunft mehr denn je, die Evaluierung des Buskonzeptes erfordern.

Mit dem neuen Buskonzept sind grundsätzliche Neustrukturierungen verbunden, die die CDU-Fraktion mit trägt. Taktverdichtungen auf den Hauptstrecken, transparentes Busliniennetz, und die geänderten, verbesserten Anbindungen von Arbeitsschwerpunkten/ Wohngebieten waren längst fällig. Ebenso richtig ist der Abbau von Parallelverkehr. Das ALITA-Programm (Anruflinientaxi) soll weiter ausgebaut werden.

Die Darstellung der Wirtschaftlichkeit war in der Vorlage sehr dürftig ausgefallen, obwohl die Zahlen auf Anfrage von der DVB immer genannt wurden. Wir verstehen aber nicht, dass die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen nur unter dem Gesichtspunkt von Einsparungen betrachtet wurde. Uns geht es darum, dass die wirtschaftlichen Zahlen präzisiert werden. Insbesondere geht es, auch zum besseren Verständnis, um eine konkrete Darstellung des Kostendeckungsgrades der einzelnen Buslinien.

Mit dem Busliniennetz 2010 verbessert sich die Verkehrsnachfrage um rund 1,7 Mio. Fahrgäste, wobei das wirtschaftliche Ergebnis der DVB neutral bleibt. Die zusätzliche Betriebsleistung von ca. 400 T-Bus Km/Jahr wird über die Einnahmen erwirtschaftet.
Mit dem neuen Liniennetz werden 36 Haltestellen, davon 15 im Umland, neu bedient, wobei 21 Haltestellen neu errichtet und 5 Haltestellen nicht mehr bedient werden. Nicht unerwähnt bleiben soll die direkte Anbindung von Laubegast an den Kaufpark Nickern. Der Zahlensalat mit den Busnummern, insbesondere der 60er Linien hätte plausibel in die Öffentlichkeit getragen und damit die Unsicherheiten minimiert werden können.

Die CDU-Fraktion möchte im Tagesverkehr, dass die durchschnittliche Beförderungsgeschwindigkeit der Busse von ca. 21 km/h auf 23 km/h (und mehr) gesteigert wird. Die Maßnahmen zur ÖPNV-Busbeschleunigung sollen aber nicht zu Lasten des Individualverkehrs gehen, sondern durch den Einsatz moderner verkehrsabhängiger Steuerungsverfahren für Lichtsignalanlagen und Leitsysteme erreicht werden. Damit wird auch eine immer wieder gestellte Forderung nach der Pünktlichkeit der Busse erfüllt. Die CDU-Fraktion stimmt völlig mit den DVB überein, dass die Lebensqualität der Landeshauptstadt durch die Organisation des Stadtverkehrs beeinträchtigt wird, und stimmte der Vorlage mit seinen Änderungen zu.


Linie

Seite drucken





Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke.
 

Linie
 

Interessante Quellen und Originaldokumente
zur Waldschlößchenbrücke, zu den Gerichtsentscheidungen, zu einem Elbtunnel und zur UNESCO

CDU-Fraktion 2004 - 2009
zum Archiv