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Vorschlag zum Umbau des Kulturpalastes muss zügig realisiert werden

Am 25. Juni 2009 wurde der internationale Architektenwettbewerb zum Umbau des Kulturpalastes entschieden, mit einem ersten Preis, der Dresden architektonisch und kulturell überaus bereichern wird. Der Siegerentwurf, der von einer Jury aus rund 30 Arbeiten ausgewählt wurde, erfüllt alle Anforderungen an das sensible Bauvorhaben: Er ist modern, hochkarätig, beachtet den Denkmalschutz, schafft einen erstklassigen Konzertsaal, bietet der Bibliothek genügend Flexibilität, verbindet die Kultureinrichtungen miteinander und setzt so visionär die Idee des Kulturpalastes für ein breites Publikum um. Das international tätige renommierte Architektenbüro von Gerkan, Marg und Partner bringt dabei seine ganze Erfahrung für erstklassige Gebäude ein. Von diesen Architekten stammen beispielsweise die Pläne für den Berliner Hauptbahnhof, die Neue Messe in Leipzig, die Weimarhalle oder das Chinesische Nationalmuseum in Peking.

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Verfasser
Aline Fiedler,
Stadträtin der Legislaturperiode 2004-2009 und Sachpreisrichterin beim Architektenwettbewerb zur Sanierung und zum Umbau des Kulturpalastes

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Der Entwurf sieht vor, neben dem Konzertsaal mit 1 800 bis 1 900 Plätzen, die Bücher in zwei „Türmen“ im östlichen und westlichen Teil des Gebäudes unterzubringen. Die Türme laufen über dem Saal wieder zusammen, so dass die Bibliothek den Saal umschließt. Weiterhin sind Theater- und Foyerräume für die Herkuleskeule mit 350 Plätzen sowie Räume für das Besucherzentrum Frauenkirche und die Gastronomie geplant. Im Erdgeschoss soll ein zentrales Foyer mit Zugängen zum Konzertsaal, der Herkuleskeule und der Bibliothek entstehen. Außerdem soll die äußere Fassade saniert werden, aber so, dass das grundsätzliche Erscheinungsbild des Kulturpalastes erhalten bleibt.

Blick in den modernen Konzertsaal, welcher von der Bibliothek umschlossen wird.
Quelle: Wettbewerbsbeitrag gmp Generalplanungsgesellschaft mbH Berlin

Dieser ausgezeichnete Vorschlag muss von der Stadt genutzt werden, die seit 1994 andauernde Diskussion zum Umbau des Kulturpalastes endlich zu einem positiven Ergebnis zu bringen. Die Dresdner Philharmonie soll 2014 in einem Saal spielen, der ihrer Qualität entspricht. Deshalb darf nicht der unsichere Weg zum Bau eines eigenen Konzerthauses betreten, sondern muss der jetzt vorliegende Entwurf für den Konzertsaal im Kulturpalast ausgeführt werden. Für keinen anderen Standort als den Kulturpalast existieren bis zum heutigen Tag verlässliche Aussagen zur Finanzierung und Betreibung. Für den Kulturpalast ist ein stimmiges Finanzierungskonzept realistisch, das sich konsequent an jenem Kostenrahmen von 65 Millionen Euro orientiert, auf dessen Grundlage die Wettbewerbsteilnehmer ihre Vorschläge erarbeiten sollten. Die Finanzierung des Umbaus soll sowohl durch Eigenmittel der Stadt als auch durch Fördermittel des Freistaates erfolgen.
Die CDU-Fraktion begrüßt zudem, dass nach den Plänen der Wettbewerbssieger in großem Umfang Angebote aus dem Bereich der Unterhaltungsmusik im neuen Saal stattfinden können. Die Verwaltung ist jetzt gefordert, auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses das Konzept für die Unterhaltungsmusik in Dresden weiter zu konkretisieren und notwendige Baumaßnahmen in der Messe zu präzisieren.

Bibliothek
Quelle: Wettbewerbsbeitrag gmp Generalplanungsgesellschaft mbH Berlin

 


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Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke.
 

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Interessante Quellen und Originaldokumente
zur Waldschlößchenbrücke, zu den Gerichtsentscheidungen, zu einem Elbtunnel und zur UNESCO

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