Aufrufe zu Blockaden
schüren Gewalt – CDU-Fraktion begrüßt Position der
sächsischen und Dresdner Kirchen
Presseerklärung
Die CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat begrüßt die
Positionen der beiden großen sächsischen Kirchen zum 13.
und 18. Februar 2012, nach denen Neonazi-Demonstrationen
nicht blockiert werden sollen. Sowohl der sächsische
Landesbischof Jochen Bohl als auch sein katholischer
Amtskollege Jochen Reinelt sprachen sich jüngst gegen
Blockaden aus. Dr. Georg Böhme-Korn,
Fraktionsvorsitzen: „Wir sind mit unseren Landesbischöfen
völlig einer Meinung, dass Blockaden erlaubter
Demonstrationen illegal sind. Wer zu Blockaden aufruft,
schürt Gewalt, denn ‚friedliche Blockaden‘ gegen erlaubte
Demos gibt es nicht. Ich halte es hier mit Superintendent
Nollau: ‚Es geht bei Blockaden nur um das Schema
Sieg-Niederlage. Rechtsextremismus kann aber nur mit
langfristiger, äußerst mühsamer Arbeit wirkungsvoll
bekämpft werden.‘ “
Die Aufrufe prominenter
Politiker und führender Kirchenleute von außerhalb Sachsens
zu Blockaden kommentiert er so: „Die Aufrufe führender
Bundespolitiker von SPD und B90/Grüne sowie führender
Kirchenleute von außerhalb Sachsens zu Blockaden schaden
unserer Stadt. Bundespolitiker sollten beispielhaft die
Grundrechte schützen und nicht zu ihrem Bruch aufrufen. Die
Stadtratsfraktion von SPD und B90/Grüne sollte ihre
Bundestagsabgeordneten schnell zur Ordnung rufen.“
„Wir wollen in Dresden am 13. Februar stilles Gedenken in
den Kirchen an die schrecklichen Ereignisse 1945, eine
friedliche Menschenkette und am 18. Februar eine machvolle
Demonstration der Dresdnerinnen und Dresdner gegen
Rechtsextremismus ohne Blockaden, ohne Gewalt. Damit setzt
Dresden ein wichtiges Zeichen“, schließt er ab.
Dresden, den 2. Februar 2012 / Stefan Zinkler,
Pressesprecher
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