Dresden - Hauptstadt der bewegungsfrohen und gesunden
Kinder
Presseerklärung
„Dresden soll nicht nur Geburtenhauptstadt sein, sondern
auch Hauptstadt der bewegungsfreudigen und gesunden Kinder
werden“, fordert Anke Wagner, sportpolitische Sprecherin
der CDU-Fraktion, und setzt fort: „Das ist das Leitmotiv
des Antrages der CDU-Fraktion zur Erarbeitung eines
Modellkonzeptes für fortschrittliche Bewegungs- und
Gesundheitsförderung.“
Die CDU-Stadtratsfraktion greift damit ein grundlegendes
gesamtgesellschaftliches Problem auf: Zu viele Kinder -
auch in Dresden - sind zu dick oder haben gravierende
motorische bzw. kognitive Probleme. Und dies, obwohl jedes
Kind von Natur aus bewegungsfreudig ist. Leider schaffen es
nicht alle Eltern, dem angeborenen Bewegungsdrang ihrer
Kinder genügend Raum zu geben oder sie entsprechend
anzuleiten. Das ist dramatisch, denn „die im Kindesalter
erworbenen motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten bilden
die Basis für eine erfolgreiche Bewältigung der
Schulanforderungen und des Alltages im Erwachsenenalter.“
Anke Wagner: „Der kindlichen Freude an Bewegung soll nun in
Dresden stärker als bisher Rechnung getragen werden. Durch
verstärkte Kooperation zwischen Kindertagesstätten und
Sportvereinen können brach liegende Potenziale genutzt und
Synergien hergestellt werden. Gleichzeitig wird damit in
Dresden eine Lücke geschlossen. Denn feste Kooperationen
zwischen Kitas und Sportvereine gibt es bisher zu wenige.“
Die Initiative zielt auf ein Modellkonzept für
fortschrittliche Gesundheits- und Bewegungsförderung im
Kindesalter ab. Dazu soll der Eigenbetrieb
Kindertageseinrichtungen in einem ersten Schritt
gemeinschaftlich mit dem Kreissportbund und den freien
Trägern von Kitas ein Rahmenkonzept erarbeiten. Nach
einjährigem Praxistest in ausgewählten Einrichtungen soll
es auf die gesamte Stadt übertragen werden. Erfahrungen aus
anderen Konzepten, beispielsweise aus Hoyerswerda und Dohna,
fließen in die Erarbeitung ein. Ein Bewegungskoordinator
soll den Prozess von Anfang an begleiten und aktiv
vorantreiben.
Außerdem soll mit begleitenden Maßnahmen ab sofort mehr für
die Bewegungsförderung im Kindergartenalter getan werden.
Bei Kita-Neubauten und -sanierungen ist das Umfeld noch
stärker als bisher bewegungsfreudig und –anregend zu
gestalten. Auch bei bestehenden Kitas sind oft innen und
außen noch Verbesserungen möglich. Der Eigenbetrieb kann
die Dresdner Kitas motivieren, sich noch intensiver am
Zertifizierungsprozess "Bewegte und sichere Kita" der
Unfallkasse Sachsen sowie an Weiterbildungen zur
Bewegungsförderung zu beteiligen. Der bereits vom
Kreissportbund Dresden erfolgreich veranstaltete "Leos Mini
Cup" soll von der Stadt bestmöglich unterstützt werden.
Möglichst viele Kitas sollen daran teilnehmen.
Dresden, den 2. März 2011 / Stefan Zinkler, Pressesprecher |