„Im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung steht das
Wohl der Patientinnen und Patienten.“
Presseerklärung
„Die Landeshauptstadt Dresden hat den allgemeinen
Auftrag, das gesundheitliche Wohlergehen der Bürgerinnen
und Bürger zu fördern und eine möglichst optimale Bedingung
für alle Leistungsanbieter im Gesundheitswesen zu schaffen.
Gleichzeitig aber steht Dresden - wie viele andere Kommunen
auch - als Trägerin von Unternehmen (Krankenhäuser) im
Wettbewerb mit anderen“, so die Mitglieder der CDU-Fraktion
im Betriebsausschuss für Städtische Krankenhäuser und
Kindertageseinrichtungen.
„Die Trägervielfalt im Krankenhaus-Sektor ist in
Deutschland gesetzlich verankert. Es besteht also
grundsätzlich keine Vorgabe, in welcher Rechtsform oder
Trägerschaft Krankenhäuser zu führen sind. Gleichzeitig ist
der Staat nach dem Grundgesetz dafür verantwortlich, dass
die medizinische Versorgung der Bevölkerung sichergestellt
ist. Aus alledem ergibt sich, dass – im Grunde genommen
ungeachtet der Frage nach der Trägerschaft –
unternehmerische Verantwortung für ein Krankenhaus
unmittelbar den Patienten und den Krankenkassen zugute
kommt. Unternehmerische Freiheit und Verantwortung bedeuten
aber auch, an der Gestaltung des Gesundheitswesens aktiv
mitzuwirken, vorauszuschauen und für die eigenen
Krankenhäuser zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Wir
werden im Sinne der Versorgungsdichte und der medizinischen
Qualität diesen Strukturprozess aktiv und gezielt
begleiten. Behandlungsqualität. Freundlichkeit, Komfort und
Betreuung bleiben allerdings die zentralen Kriterien eines
Krankenhauses im Wettbewerb. Unsere beiden städtischen
Krankenhäuser werden dabei auch weiterhin an vorderster
Stelle stehen“, so die Mitglieder des Ausschusses weiter.
Angela Malberg dazu: „Beide Häuser waren bisher gut
aufgestellt! Durch Gesundheitsreform und Tarifverhandlungen
sind Beide in eine arge Schieflage geraten. Die Direktoren
beider Häuser haben seit langem auf diese nun eingetretene
Situation aufmerksam gemacht. Einen Komplettverkauf wird es
mit uns nicht geben! Wir standen und stehen seit geraumer
Zeit für eine GmbH als 100prozentig städtische Tochter. Ein
gutes Beispiel ist die Cultus GmbH. Unsere beiden Häuser
sind die einzigen (bis auf ein ganz kleines) in Sachsen in
dieser starren Rechtsform „Eigenbetriebe“. Wir wollen gut
aufgestellte Häuser mit einem starken finanziellen
Fundament und flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten.“
Lars Röher
Pressesprecher
26.08. 2010 |