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Die wundersame Wandlungsfähigkeit der UNESCO

Presseerklärung

Steffen Kaden, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat, reagiert verwundert, aber auch erfreut über die Entscheidung der UNSECO, im Bereich des Welterbes "Oberen Mittelrhein" ein Brückenbauprojekt zu genehmigen. Dass die UNESCO ihre Bedenken in diesem Fall – anders als bei der Entscheidung um die Dresdner Waldschlößchenbrücke – zurückgestellt habe, so Steffen Kaden, zeigt jedoch die wundersame Wandlungsfähigkeit und augenfällige Intransparenz dieser Organisation.

„Die wirtschaftliche und infrastrukturelle Notwendigkeit des Projektes Rheinquerung bei St. Goar und St. Goarshausen ist unstrittig. Denn zwischen Koblenz und Mainz gibt es auf rund 85 Kilometern weder Brücke noch Tunnel. Dieser Brücke jetzt das Prädikat „welterbeverträglich“ zu geben , nur weil das Gutachten der RWTH Aachen attestiert, dass der Blick von der Loreley nicht auf die neue Brücke fällt und daher visuell akzeptabel sei, offenbart weiterhin, dass die UNESCO mit zweierlei Maß misst. Soviel Weitsicht und Entgegenkommen hat die UNESCO in Dresden leider vermissen lassen“, so Kaden weiter.

„Mit den Dresdner Erfahrungen bleibt jedoch abzuwarten, ob die UNESCO bei ihrer Entscheidung zum Bau der Rheinbrücke bleibt. Wie beim Bau der Waldschlößchenbrücke ist davon auszugehen, dass auch am Rhein der mediale Druck immens wird und schlussendlich die UNESCO wieder umkippt und das Obere Mittelrheintal auf die Rote Liste der Welterbestätten setzt“, so Kaden abschließend.

Lars Röher
(Pressesprecher)
03.08.2010

 

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Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke.
 

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zur Waldschlößchenbrücke, zu den Gerichtsentscheidungen, zu einem Elbtunnel und zur UNESCO

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