CDU-Fraktion fordert Änderung der Sondernutzungssatzung
Stadtrat Steffen Kaden begründet vorgeschlagene Senkung
Presseerklärung
Das Aufstellen von Tischen und Bänken für
Außengastronomie belebt das Dresdner Stadtbild und ist für
den wirtschaftlichen Erfolg der Gastronomiebetriebe
wichtig. In einigen Straßen, wie beispielsweise der
Königsstraße, werden für die Außengastronomie öffentliche
Parkplätze genutzt, die direkt an die Restaurants und Cafes
angrenzen. Oft ist die Nutzung der Parkflächen aufgrund
geringer Fußwegbreiten die einzige Möglichkeit, Tische und
Stühle aufzustellen.
Wir stellen fest, dass die Gastronomiebetriebe,
beispielsweise in der Königsstraße, immer weniger Tische
und Stühle aufstellen, obwohl Umsätze aufgrund
ausreichender Gästezahlen zu erzielen wären.
Der Grund dafür: Die Stadt erhebt für die Nutzung der
Parkplätze deutlich höhere Gebühren, als wenn der Gastronom
Wirt Freischankflächen auf Gehwegen nutzen kann.
So zahlt der betroffene Gastwirt für das Aufstellen von
Tischen und Stühlen 4,00 EUR pro Quadratmeter pro Monat
(Kat. 1) und zusätzlich für die Nutzung eines Parkplatzes
pro Tag 10,20 EUR (Kat. 1).
„Die Stadt Dresden sollte reagieren und die Gebühren für
die Inanspruchnahme öffentlicher Parkplätze für
Außengastronomie senken sowie auf die doppelte
Gebührenerhebung verzichten“, so Stadtrat Steffen Kaden,
wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion. „Die
Schaffung von Einnahmemöglichkeiten für Gastronomen ist in
meinen Augen eine bedeutend sinnvollere und nachhaltigere
Form der Sicherung von Arbeitsplätzen als beispielsweise
Steuergeschenke an einen Großkonzern zu machen“, so Kaden
abschließend.
Dr. Helfried Reuther
(Pressesprecher)
11.6.2010 |