Kündigung der DREWAG-Verträge:
CDU-Fraktion unterstützt Vorgehen der Oberbürgermeisterin
Handeln jetzt ist angesagt
Presseerklärung
Mit der Kündigung des Konsortialvertrags der DREWAG
erfüllt die Stadtverwaltung den Beschluss des Stadtrats vom
30.4.09. Damit macht Dresden klar, dass der Rückkauf ernst
gemeint ist, dass die DREWAG für andere Bieter auf Dauer
nicht zu haben ist, und eröffnet sich neue Perspektiven im
lukrativen Energiemarkt.
Dazu unser Mitglied in der Lenkungsgruppe, Stadtrat Dr.
Helfried Reuther:
„Beim Beschluss im April war noch nicht klar, dass die EnBW
entsprechend der Forderung vom Kartellamt die Geso
veräußern muss. Aus Sicht der CDU-Fraktion macht es Sinn,
dass sich Dresden zusammen mit anderen sächsischen Kommunen
um den Kauf bemüht. Dafür hat die Oberbürgermeisterin
unsere volle Unterstützung. Das eröffnet völlig neue
Perspektiven für den Energiemarkt in Ostsachsen, sichert
Arbeitsplätze in Dresden und stärkt letztendlich die DREWAG.
Die Option, einen strategischen Partner mit ins Boot zu
holen, wird nicht verbaut. Das Vorgehen ist
beschlusskonform, da ja bisher nur die Kündigung
beschlossen, das weitere Vorgehen aber offen gelassen wurde
und erst später diskutiert werden sollte. Die Zeit für
lange Diskussionen haben wir nicht, dazu lässt uns das
Kartellamt keine Zeit. Handeln jetzt ist angesagt. Es gilt
auch hier: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Dr. Helfried Reuther
(Pressesprecher)
9.10.2009 |