Zum Abschied schnell noch ein Konzerthaus, Frau Stange?
Presseerklärung
Kurz vor ihrem Ende als Ministerin sieht die
Kulturministerin Stange von der SPD auf einmal eine Chance
für einen Konzerthausneubau in Dresden. In der
Vergangenheit, als sie als Ministerin noch handeln konnte,
hatten wir sie mehrfach aufgefordert, sich klar zu
positionieren, damals jedoch: Fehlanzeige. Das einzige
Angebot war, man könne über eine Machbarkeitsstudie
innerhalb der nächsten zehn Jahre sprechen.
Was also soll das jetzt? Der Stadtrat hat die notwendigen
Beschlüsse zum Umbau des Kulturpalastes getroffen, es gibt
ein hervorragendes Wettbewerbsergebnis für den Saalumbau,
Akustiker sind beauftragt. Wir können uns als Grund für die
jetzige Aktivität nur einen einzigen vorstellen: Die
Dresdner SPD macht das, was sie in letzter Zeit
offensichtlich am liebsten und erfolgreichsten tut: Sand
ins Getriebe streuen, bremsen, in Frage stellen.
Wir vermissen Konstruktivität und Kooperation sowie das
Anerkennen getroffener Stadtratsbeschlüsse. Wir hoffen,
dass die SPD dazu zurückfindet, damit eine Zusammenarbeit
zum Wohle der Stadt wieder möglich ist. Wir sind dazu
bereit. Dresden braucht seinen Konzertsaal im Kulturpalast.
Und das schnell und ohne weitere unnötige Debatten!
Dr. Helfried Reuther
(Pressesprecher)
14.09.2009 |