CDU FRAKTION IM STADTRAT DERLANDESHAUPTSTADT DRESDEN

Stadtentwicklung, Wirtschaft und Wohnen

Im Jahre 2009 wurde der sächsischen Landeshauptstadt nach jahrelangen Querelen sehr medienwirksam und unter großem Jubel unserer politischen Gegner der Status eines UNESCO-„Weltkulturerbe“ wieder aberkannt. Grund dafür war und ist die seit den 90er Jahren mehrfach beschlossene und seit 2007 im Bau befindliche Waldschlößchenbrücke, welche mit ihrer Inbetriebnahme alsbald ein weiteres Puzzleteil für die Optimierung der verkehrlichen Infrastruktur Dresdens sein wird. Jüngsten Umfragen zufolge erfährt die Brücke mittlerweile eine Zustimmung von 80-90% seitens der Dresdner Bevölkerung - ob des Trubels noch vor wenigen Jahren gleichwohl ein nennenswertes Ergebnis und ein in Zahlen manifestierter Dank der Dresdnerinnen und Dresdner. Die Waldschlößchenbrücke steht - wie z.B. auch der Bramschtunnel - als Musterbeispiel für weitsichtige Politik, welche das Bewahren des historischen Altstadtkerns mit der Weiterentwicklung nicht nur des Dresdner Zentrums, sondern auch der Randgebiete z.B. im Norden und Westen der Stadt, zu verbinden versucht.

Denn sowohl eine gesunde Infrastruktur als auch eine sinnvolle und zukunftsweisende Stadtentwicklung gehören zu den unerlässlichen Prämissen für eine moderne Großstadt. Dies gilt umso mehr für eine Großstadt, die nicht nur durch ihre Kultur und Geschichte wirken möchte, sondern vielmehr das Ziel anvisiert, für ihre Bürgerinnen und Bürger durch nachhaltige und effektive Wirtschaftsförderung sowie Ansiedlungspolitik mehrheitlich attraktive Lebens- und Arbeitsbedingen zu schaffen. Die Landeshauptstadt punktet folgerichtig in Studien über die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger und als Motor der sächsischen Konjuktur. Nicht von ungefähr zieht es immer mehr hochqualifizierte, junge Menschen auch aus beruflichen Gründen in die Landeshauptstadt.

Mit dieser demografischen Entwicklung befasst sich zwangsläufig auch der Themenkomplex Wohnen: Zum einen sprechen aktuelle Prognosen mitunter von 25.000 zusätzlich benötigten Wohneinheiten bis zum Jahr 2025 - das entspricht ungefähr der Bevölkerung einer Stadt wie Meißen (ca. 27.500 Einwohner) oder Coswig (ca. 21.500 Einwohner). Zum anderen ergeben sich unter der Maßgabe des vermehrt auch alters- und behindertengerechten Wohnens weitere ernorme Herausforderungen auf diesem Sektor. „Generationenstadt Dresden“ lautet das wohnpolitische Thema der nahen Dresdner Zukunft - die Landeshauptstadt will auch weiterhin ihre hohe Attraktivität sowohl für „Alt- und Neudresdner“ als auch für Touristen und Gäste wahren!