Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau

Stadträte der CDU-Fraktion im Ausschuss

Dr. Hans-Joachim Brauns
Sprecher |

Klaus Dieter Rentsch |

Lothar Klein |

Patrick Schreiber |

Innenstadtentwicklung Szenario 2006
Stärkung der Innenstadt zwischen Albertplatz und
Hauptbahnhof, hohe Aufenthaltsqualität auf dem Prager
Platz. Altmarkt, Theaterplatz, Neumarkt und Postplatz als
interessante Plätze mit großstädtischen Flair gestalten. Im
historischen Zentrum weitere Investoren gewinnen und
fördern: z.B. für Philharmonie-Passagen um den
Kulturpalast, Bebauung Neumarkt, Postplatz.
Wohnen in der StadtBedarfsgerechte Wohnungen im erschlossenen Stadtgebiet
sollen der Stadtflucht entgegenwirken. Baurecht
erleichtern, Bodenpreise eindämmen, junge Familien
ansiedeln.Kongresszentrum und KonzertsaalDie gläserne Manufaktur und die neue Messe mit ihrer
Stadthalle für mehr als 5000 Besucher sind neue
Anziehungspunkte geworden. Kongresszentrum und Konzertsaal
der Philharmonie sind die nächsten wichtigen Projekte.Realisierung der wichtigsten VerkehrsbauprojekteDie Defizite der vorhandenen Verkehrs-Infrastruktur sind
das größte Handicap in der wirtschaftlichen Entwicklung
unserer Stadt. Die A 4 und die abschnittsweise
Inbetriebnahme der A 17 werden zu positiven Auswirkungen in
der Stadt führen. Autobahnzulaufstrecken ausbauen: B 173 in
Gompitz und Löbtau (Bramschstraßentunnel), B 170 in
Räcknitz (Bergstraße), Anschlüsse Nickern und Heidenau West
mit Ausbau der Dohnaer Straße. Die Westumfahrung
(Unterführung Hamburger Straße und Ausbau
Emerich-Ambros-Ufer in Cotta) und die Waldschlößchenbrücke
mit Umverlegung B 6 auf die Stauffenbergallee werden den
26er Ring vom Durchgangsverkehr entlasten. Der Ausbau der
Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und
Stauffenbergallee, der Antonstraße mit verbesserter
Anbindung der Hansastraße an den Ring sowie die
Fertigstellung der Grundstraße. Sanierung des StraßennetzesMaßnahmen der Verkehrsführung und –steuerung muss Engpässe
beheben helfen. Katastrophalen Zustand durch systematische
Sanierung beheben, Lärmbelästigung in Wohnbereichen senken.StellplatzbewirtschaftungIm Stadtzentrum und den dicht bebauten Stadtteilen muss der
Stellplatzmangel durch private Investitionen für
Tiefgaragen oder Parkhäuser gefördert werden. Öffentlicher NahverkehrStärkung des Verkehrsverbundes und Konsolidierung des
Streckennetzes. Das S-Bahnnetz mit Flughafen-Shuttle und
die Stadtbahnlinien Prohlis-Gorbitz-Gompitz und
Gittersee-Weixdorf bilden künftig die schnellen Strecken
mit eigenem Gleiskörper im Verbundraum und müssen an das
Mobilitätsverhalten der Bürger und die Siedlungsentwicklung
ständig angepasst werden. Große Bahnhöfe und
Übergangsstellen zwischen S-Bahn, Straßenbahn und Bus sind
zu attraktiven Verkehrsknoten zu gestalten. |