CDU-Fraktion bedauert Entscheidung der Unesco – Dank
für die Bemühungen der Oberbürgermeisterin
Presseerklärung
25.06.2009
Die CDU-Fraktion bedauert die heutige Entscheidung des
Unesco-Welterbekomitees, dem Dresdner Elbtal den
Welterbetitel wieder abzuerkennen. Wir müssen leider
feststellen, dass die Unesco kein fairer Partner ist, ist
doch die Verleihung des Titels damals in Kenntnis der
Brückenbaupläne ohne Vorbehalte, Auflagen oder
Einschränkungen getroffen worden. Darauf haben wir
vertraut.
Wir fordern die Brückengegner und Tunnelfreunde auf, das
scheinheilige Vergießen von Krokodilstränen zu unterlassen,
haben sie uns doch erst in die jetzige Lage gebracht, haben
Dresden denunziert, haben jede Gelegenheit genutzt, das
Handeln Dresdens schlecht zu reden und selbst in Sevilla
noch Anti-Brücken-Pamphlete verteilt. Schuld am Verlust des
Titels sind in erster Linie sie, die sogenannten „Freunde
Dresdens“.
Wir danken ganz ausdrücklich unserer Oberbürgermeisterin
für ihren Einsatz in Sevilla und hätten ihr Erfolg
gewünscht. Leider sind die vereinigten SPD-Linken-Günen
nicht einmal jetzt in der Lage, diesen Einsatz zu würdigen
sondern machen die Oberbürgermeisterin für den Verlust
verantwortlich. Einsicht und Selbstkritik ist nicht die
Sache dieser Leute.
Dresden wird auch ohne Titel weiter leben, Touristen
anziehen, sich weiter gut entwickeln. Die Dresdner werden
ihre Stadt weiter lieben und sich wohlfühlen. Da sind wir
uns ganz sicher. Elbwiesen und Elbhänge waren früher nicht
in Gefahr und werden es auch in Zukunft nicht sein. Dafür
werden wir uns auch weiterhin im Stadtrat einsetzen und
fordern die anderen Fraktionen auf mitzutun. Für uns ist
wichtig, Dresden voranzubringen, nicht Dinge zu verhindern
und zu blockieren.
Dr. Helfried Reuther
(Pressesprecher)
25.06.2009
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